4 Tage und ein paar zerquetschte Stunden, bis es los geht richtung Stuttgart Flughafen. Zum Glück hab ich noch einige Dinge zu tun, die mich davon abhalten darüber nachzudenken, was man da eigentlich gerade macht. 1 Jahr lang sich einfach mal so zu verpissen und alles hinter sich zu lassen ist auf den ersten Blick gar kein mal so besonderer Schritt, jedenfalls wenn man einfach mal so nen Gedanken daran verschwendet. Um so näher dieser Termin jedoch rückt, desto mehr werden einem die Konsequenzen klar oder das was man dafür hält.

Zuerst denkt man daran was für schöne Sachen man in solch einer ganz neuen Umgebung erleben kann. Schöne Natur, interessante Menschen, neue Lebensweisen und Ansichten und eben dieser gewisse Hauch von Freiheit. Aber spätestens wenn man anfängt darüber nachzudenken wo man denn so schlafen wird und ob man denn immer ein Dach über dem Kopf haben wird, ja spätestens dann fallen einem die Vorzüge der Heimat ein, in der Fragen nach der Grundversorgung völlig überflüssig waren. Und zur Grundversorgung einer vertrauten Umgebung gehören nun mal auch die Freunde und die Familie, die ja eigentlich die wahre Grundversorgung darstellen. So sind es sie, die zur Not ein Dach überm Kopf und was warmes zu Essen haben, sollte uns mal genau dieses abhanden kommen.

Aber nun gut, jetzt gilt es eben sich am anderen Ende der Welt so etwas ähnliches aufzubauen, wenn es auch meistens immer nur für einen beschränkten Zeitraum sein wird (Vgl. Fight Club: “Portionierte Freunde”). Hoffentlich werden auch ein paar dabei sein, die mehr als eine flüchtige Reisebekanntschaft sein werden.

Nun ja, wie gesagt in 4 Tagen gehts los. Das Gepäck ist soweit bereit. Jedenfalls was die Utensilien und Tools betrifft. Klamotten brauch ich noch ein paar, aber ich hab sowieso vor nicht all zu viel mitzunehmen und mich lieber unterwegs, besonders in den USA noch etwas auszustatten. Ganz Nackt zu gehen wäre zwar am Sicherheitscheck im Flughafen sehr praktisch, 5 Schritte danach allerdings nicht mehr.

Ohne Klamotten komme ich übrigens auf ca. 10,5 Kg Gepäck. Wenn ich all die Sachen auf meinem Bett ausbreite, sieht das Ganze wie folgt aus:

Ganz schön viel Scheiss hat man dabei auf so ner Reise

So viel Scheiß, was man mitschleppt. Aber irgendwie scheinen ein Taschenmesser, Handy und ein MP3 Player doch ganz Sinnvoll. Auch ein Reisepass und ein Handtuch machen sich ganz gut auf so ner Reise. Warum Nokia, Samsung und Canon unterschiedliche USB Kabel brauchen, soll mir für immer ein Rätsel bleiben. Hat jemand auf dem Bild meinen Flachmann entdeckt? :D

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