Kein Bock auf Ficken? Bloggen? Ok!
Oh klasse, genau hierauf hat das Internet doch gewartet. Auf meinen Blog. Das Internet ist voll mit Pornos, Werbung, Google und Bildern von Krustentieren, die sich mit
Küchenmessern bekriegen, was macht da schon ein Blog mehr oder weniger aus, der zu allem Überfluss WordPress einsetzt und auf irgendnem 5GB Kinderwebspace rumliegt, bei einem
dieser ehrlichen und fleissig Arbeitenden Webhostern aus … sonst wo!
Nun die Antwort ist einfach: Es macht nichts aus. Nietschewo! Und genau auf dieser Legitimation fußt meine Entscheidung zu “Glückwunsch, Sie haben einen neuen WordPress Blog eingerichtet”.
Die eigene Unbedeutsamkeit erlaubt mir zu schreiben was ich möchte, zu denken was ich möchte und es zu formulieren wie ich es möchte. Und wenn ich keine Lust habe, gibt es
heute eben keinen neuen Content. Wen kümmerts, sieht doch kein Schwein.
Menschen mit einer Web2.0-Denkweise dürfte spätenstens jetzt der eine oder andere Brocken hochkommen. Blogging ohne Vernetzung? Warum denn digitales Papier füllen, wenn es sowieso
keiner liest außer dem Verfasser, ein paar Freunden gegenüber denen er sich verplappert hat, dass er wieder bloggt und einigen Leuten, die einfach zufällig hier gelandet sind?
Weiß Gott, woher Sie diese Url haben!
Die Gründe sind eigensinnig. Ich bin eingerostet. Wer lange nicht schreibt, verliert einen beachtlichen Teil seiner Kreativität. Und dabei hat es doch mal so viel Spaß gemacht,
seine Gedanken unkonventionell zu speichern. Aufschreiben, statt sich zu erinnern. Deshalb kommt Elchzone.de einem persönlichen “Webtagebuch” näher als einem Blog für die Massen.
Es wird wieder über alles und nichts geschrieben. Gedachtes, Erlebtes, Gewünschtes, Gelittenes und Gelachtes. Zumindest beginnt es so.
So hat es schon ein mal begonnen. Damals 2004 mit Speedbieber.de. Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ein fiktives geschwindigkeitsaffines Tier mal noch dein Leben prägen wird,
den hätte ich glatt untern den Tisch gesoffen.
Moment… einer hats gesagt, Hoschy verdammt!
Vielliecht sollte ich noch erwähnen, dass ich diesen, meinen ersten Eintrag auf Elchzone.de, im Zug verfasst habe. Der IC2060 von Nürnberg über Schwäbisch Gmünd nach Karlsruhe. Abfahrtszeit:
21.20 Uhr auf Gleis 2. Ankunftszeit: Kein Plan. Glaub so gegen 23 Uhr. Neben mir liegt ein Buch von Andrew S. Tanenbaum, welches mir ein schlechtes Gewissen machen soll,
da in drei Wochen wieder mal die Prüfungszeit anfängt. Ich habe sowieso schon schlechte Laune heute. Tannenbäume sind halt einfach nichts für den Sommer. Die machen wahrlich nur
in der Weihnachtszeit freude.
Aber egal, heute is Blogging angesagt. Weeehoooo. Hätte noch richtig Lust mehr zu schreiben, aber ne Heldentat wäre es auch nicht, im ersten Blog eintrag sein ganzes Pulver zu verschießen.
Drum endet dieser Eintrag hier.
BÄM.
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