Am Ende der Welt mit der Heimat in Kontakt zu bleiben ist eigentlich recht einfach und dank Internet ist es auch ein leichtes die Nachrichten aus Deutschland zu verfolgen. Allerdings beschränke ich mich da meistens auf die Themen, welche die ganze BRD betreffen. Und so hab ich es für viele Monate schändlich vernachlässigt mich um die News in meiner Heimat zu kümmern, aber vor geraumer Zeit damit begonnen auch wieder Rems-Zeitung und Gmünder Tagespost zu lesen, einfach nur um auch ein wenig up to date zu bleiben was daheim so abgeht. Dank Bahnhofsviertel Umbau sogar jede Menge.
Normalerweise erhält man ja die t “Alles beim Alten”, wenn man jemand nach der Situation im Ländle fragt, aber als Exilant kann ich euch sagen, dass dies Bullshit ist. Auch in Gmünd geht jede Menge ab, man muss nur weit genug weg sein um das festzustellen.

Die Gmünder Erklärung

Vor kurzem bin ich so dann auch auf das Thema “Die Gmünder Erklärung” und den Rufen nach dem guten alten “GD”-Autokennzeichen aufmerksam geworden, die so schändlich in den 70er Jahren abgesägt und durch das “AA” der Aalener ersetzt wurden. Ein Wunsch also den ich durchaus nachvollziehen kann, obgleich ich mir der Tatsache bewusst bin, dass ein Autokennzeichen eigentlich kein wichtiges Thema ist. Dennoch, ein wenig Identitätsstiftung kann ja eigentlich nicht schaden.

Das Unternehmen “GD”-Kennzeichen scheint Fahrt aufzunehmen.

Als ich nun vor kurzem über dieses Thema in einer der besagten Lokalzeitungen erfuhr, dachte ich mir eigentlich nicht viel dabei, außer dass es einigen Bürgern mal wieder ziemlich langweilig zu sein scheint.
Als ich dann aber gerade so durch die Webseite der Zeit blätterte, fand ich dort tatsächlich auch einen Bericht über just dieses Thema, welches offenbar in vielen Kommunen eine Rolle spielt. Fahnenführer dabei sind, klar, die Gmünder.

Es freut mich ja immer wieder wenn ich über Schwäbisch Gmünd mal mehr in den Nachrichten höre, als nur die Staumeldungen, insofern freue ich mich ein wenig für die Initiative und hoffe aufrichtig auf einen erfolgreichen Ausgang, so dass vielleicht eines Tages wieder mehr GD-Kennzeichen auf den Straßen zu sehen sind.
Im Fall der Fälle werde ich mir meins definitiv reservieren. Ob es dann auch möglich ist Opas altes GD-K 1 zu ergattern bleibt erst mal noch offen. Aus Gründen irrationaler Nostalgie aber sicherlich ein erstrebenswertes Ziel.

Na erschrocken beim neuen Gewand der Elchzone?

Ich dachte das alte Design hat nun wirklich ausgedient, da es mich sowohl optisch als auch technisch nicht mehr angesprochen hat. Das Bloggen wurde zunehmend zur Qual, da es total kompliziert war neue Sachen hinzuzufügen und so richtig gerade saß das Layout ja auch nicht mehr.

Also hab ich über die letzten Wochen viele schlaflose Nächte damit verbracht mir etwas neues auszudenken und letztenendes auch zu Papier zu bringen. Damit erklärt sich auch der plötzliche Schwund von neuem Inhalt, der sich von Januar an vollzog. Nein Leute, wieder einmal bin ich nicht irgendwo auf Neuseeland unter die Räder gekommen.

Es war also Zeit für was Neues. Ja ich weiß, plötzlich wirkt alles etwas seriöser, ja manche sagen sogar erwachsener, und vielliecht bin ich das auch inzwischen, aber glaubt ihr mir wenn ich sage, dass ich ursprünglich ein ganz anderes Design im Auge hatte? :-)

Und überhaupt, ist das jetzt hier nur das selbe alte Geseier vom Dr.Elch nur in neuem Gewand oder tut sich denn auch sonst was auf der Elchzone?
Nun wie das so ist, bin ich natürlich total voll mit einer gewissen Anfangsmotivation und deshalb habe ich an mich selbst ein paar Ansprüche gestellt, in der Hoffnung dass ich die auch einhalten werde:

  • Regelmäßger Posten: Das is wahrscheinlich das größte Problem eines jeden Bloggers. Wenn die Motivation etwas runter geht leidet auch die Artikelfrequenz. Insbesondere, wenn man auch noch irgendwie in einer Blase des Alltags drin hängt.
    Allerdings hab ich nun ja schon ne ganze Weile nix mehr geschrieben, so dass es genug gibt, was ein Update bedarf. Insofern könnte ich dieses Ziel sogar für geraume Zeit erfüllen.
  • Englisch schreiben: Ein persönliches Anliegen ist es mir auch, einige Artikel auf Englisch zu schreiben. Zum einen, damit auch nicht Deutschsprachige Menschen lesen können, was ich so treibe, zum anderen aber einfach auch, weils ne gute Übung ist. Schließlich ist Sprechen nochmal was ganz was anderes als Schreiben. Insofern ist das ne Übung für mich.
    Falls du des Englischen net mächtig bist, dann Google dir den Google Translator zusammen. Der hilft dir dann… naja jedenfalls mehr oder weniger.
  • Weniger inhaltliches Kuddelmuddel: Klar, die meisten Posts drehen sich um Neuseeland, Reisen und eine gewisse narzisstische Glorifizierung von mir selbst, wie das bei persönlichen Blogs so üblich ist, aber hin und wieder verliert sich zwischen dem ganzen Travelzeugs auch mal ein Artikel über irgend welche nerdigen Sachen.
    Da diese Inhaltlich eigentlich nicht so recht reinpassen, werd ich auf diese Dinge in Zukunft wohl eher verzichten. Versteht ja eh keiner so recht, was das soll. :-)
  • Weniger Rechtschreibfehler: Warum? Naja darum!
  • Mehr Katzenbilder: Weil diese das Internet zusammenhalten. Ohne Katzenbilder kein Internet. So einfach ist das.
  • Alles andere was sonst noch so passiert und ich bisher noch nicht mit rechnen kann: Es kommt bekanntlich ja immer anders wie man denkt. Die Elchzone soll nix statisches sein und wird sich deshalb auch weiterentwickeln. Deshalb sieht sie jetzt aus, wie sie aussieht und wer weiß, wie sich das Ding in nem Jahr verhalten wird. Schau mer mal.

Joa, also dann mal viel Spaß mit der neuen Elchzone.
Achja, falls irgendwas krumm aussieht oder komisch ist, oder wie auch immer. Lassts mich bitte wissen, damit ich die Fehler dann beheben kann.

Eigentlich bedeutet Sommerzeit in Europa auch Festivalzeit. Genau genommen, finden sogar so viele statt, dass man jede Wochenende betrunken in seinem Zeit aufwachen könnte.

In Neuseeland sind die Chancen leider etwas rarer, um ein gutes Festival zu erleben. 3-Tägige Kaliber ala Southside und Konsorten braucht man hier eigentlich nicht wirklich zu erwarten. Da merkt man dann doch deutlich die Abgeschiedenheit des Landes. Was nicht heissen soll, dass sich keine guten Bands hier her verirren, wie man in der Vergangenheit bereits gesehen hat.

Eines der Festivals, dass viele bekannte internationale Stars anlockt ist das “Big Day Out” Festival, welches heute in Auckland stattfindet. BDO ist ne ganze Tour durch Neuseeland und Australien, so dass dieses 1-Tägige Festival an mehreren Orten bis Ende Februar zu sehen sein wird.

Das Lineup hats auch ganz schön in sich. Neben Hip Hop und Dance Geraffel, dass mich nicht so interessiert, geben sich auch ein paar Rockgrößen die Ehre, wie zum Beispiel:

Rammstein

Iggy Pop and the Stooges
Iggy Pop

Wolfmother
Wolfmother

Airbourne
Airbourne

Und noch viele mehr, wie John Butler Trio, Edward Sharpe and the magnetic zeros, Deftones, Tool, Primal Scream und viele mehr.

Das volle Lineup und so gibts auf der Big Day Out Webseite:

Und wie sichs fürn richtiges Festival gehört ist Regen angekündigt. Na dann kann ja nix mehr schief gehen. Tati und ich rocken dann mal los.

Seit wenigen Tagen ist eine meiner Lieblingswebseiten www.nerdcore.de offline. Nerdcore.de war der Blog von René Walter, der über alles mögliche aus dem Bereich Popkultur, Digital Art, Street Art und noch vielem mehr, was das Internet liebenswert macht berichtet. Nerdcore war dabei nicht nur mein Favorit, sondern Deutschlandweit einer der populärsten Blogs, so dass er seit Jahren ganz oben in deutschen Blogcharts kursierte.

Jetzt kam es aber so, dass Herr Walter eine Auseinandersetzung mit einem Webdienstleister namens “Euroweb” hatte. Dabei ging es um Verleumdungen, Beleidigungen usw. Eben was man so sagt, wenn man mit einer Firma und ihren Praktiken nicht so ganz zufrieden ist. Herr Walter steht dabei mit seiner Position gegen Euroweb nicht allein da und möglicherweise waren seine Anschuldigungen auch rechtens, wer weiß.

Das Problem war nun, dass Euroweb auf Unterlassung klagte, worauf hin Herr Walter allerdings nicht reagierte und auch zu sämtlichen Gerichtsverhandlungen nicht erschien. Nicht sonderlich klever sollte man meinen, denn was dann passiert ist ja wohl mehr als klar. Herr Walter wird zu einer Geldstrafe zzgl. Gerichtskosten verurteilt. Da er nun wieder nicht reagierte, wurde ihm seine Domain nerdcore.de gepfändet. Folge: Der Blog ist nicht mehr erreichbar und durch die Blogosphäre zieht eine Welle der Empörung.

Soweit die Vorgeschichte. Eigentlich wollte ich mich zu dem Fall gar nicht groß äußern, sondern mich auch eher auf Kommentare zu anderen Blogeinträgen beschränken, aber als ich gerade einen Kommentar zu einem Beitrag von Elias Fischer verfasst hab, habe ich gemerkt, dass ich den Kommentar lieber in einen Artikel packe, da er doch etwas lang wurde.

Anyway, fahren wir mit dem Kommentar fort:

Die Entrüstung der Blogosphäre ist durchaus verständlich und auch ich halte so manche Geschäftspraktik von Euroweb nicht gerade für ehrbar. Ebenso finde ich es fragwürdig, ob es denn tatsächlich rechtens ist jemandem etwas zu pfänden, was für die berufliche Existenz lebensnotwendig ist, nämlich die Domain. Schließlich wird ein Webangebot stets über den Namen referenziert und über diesen aufgerufen. Ist ein Angebot nicht mehr unter diesem etablierten Namen verfügbar, so verliert die Webseite Besucher und damit auch Einnahmen, was im schlimmsten Fall zur Schließung des Angebots führt. Aber darüber sollen sich die Juristen auslassen. Dennoch wäre es interessant zu wissen, ob es nicht andere pfändungswürdige Objekte gegeben hätte, die möglicherweise nicht so Existenz bedrohend sind, schließlich lebt Herr Walter ja fast ausschließlich von seinem Blog.
Jedenfalls gibt es da ein Urteil von 2004, dass wohl ein paar Antworten liefern könnte

Aber all das sollte man eben jetzt gerichtlich und vorallem sachlich und ordnungsgemäß (in dem Fall sehr wichtig, wie ich finde) klären. Wobei der Herr Walter durchaus Glück haben muss in der Sache. Selbstverständlich ist das nämlich nicht, dass er seine Domain wieder bekommt, schließlich muss er jetzt gegen ein vollstrecktes Urteil ankämpfen und nicht mehr nur gegen eine Anklage, die noch Verhandlungsspielraum lässt.

Denn es muss in aller Deutlichkeit gesagt werden, dass Herr Walter sich hier nicht korrekt verhalten wert. Wer Gerichtstermine und Urteile bewusst versäumt, der braucht doch nicht erwarten, dass die Richter im Sinne des Angeklagten entscheiden.
Das Kind ist jetzt sprichwörtlich in den Brunnen gefallen, worauf hin Nerdcore jetzt den umständlichen Weg gehen muss, um die Domain zurück zu erlangen, da es nun nicht mehr um die Aussagen von Herrn Walter gegenüber Euroweb geht.
Dabei spielt es erst mal keine Rolle, welche Geschäftspraktiken Euroweb sonst so an den Tag legt, solange diese nicht den Eindruck erwecken, dass Herr Walter hier bewusst geschädigt hätte werden sollen. Dies nachzuweisen erscheint mir, nebenbei gesagt, auch außerordentlich schwierig.

Diesen Streit hätte man sicherlich mit einem Vergleich oder einer außergerichtlichen Einigung aus der Welt schaffen können.
Dank der Igroranz und womöglich auch der Arroganz von Herrn Walter, steht er nun vor ganz anderen juristischen Hürden, nämlich dem Nachweis, dass die Domain zur Existenzerhaltung und zum Erwerb unabdingbar ist. Natürlich könnte er auch einfach bezahlen, das sollte man nicht vergessen. Aber genau dies möchte man ja nicht: Einer solchen Firma auch noch Geld in den Rachen werfen. Ich stimme zu, dass Herr Walter und die Blogosphäre nach moralischen Gesichtspunkten hier absolut recht haben mag, aber recht hat nun mal auch Euroweb, in dem sie für die Beleidigungen Konsequenzen verlangt hat.

Da hilft es Herrn Walter auch nichts, dass die Netzwelt sich nun mit weitern Beleidigungen und Geheule über Euroweb auslässt. Das mag vielliecht helfen, um die Skandale um diese Firma aufzudecken und die Aufmerksamkeit auf sie zu richten, aber um Nerdcore.de nun wirklich zu helfen, müssen sich die Menschen da draussen, darauf besinnen, dass der korrekte Weg in Deutschland es nun mal ist, den Gang zum Gericht anzutreten und für diese Sache zu kämpfen.

Wahrscheinlich werden sich damit noch ein paar höhere Gerichte beschäftigen müssen, sollte sich Euroweb nicht einsichtig zeigen. Und ganz ehrlich, warum sollten sie? Könnte also ne wirklich kostspielige Angelegenheit werden.

Aber vielleicht hat das ganze auch etwas Gutes. Die Netzwelt hat nun die Gelegenheit der Welt da draussen zu zeigen, dass sie nicht der vielbeschworene “rechtsfreie Raum” ist, von dem die CDU und Konsorten Nachts träumen.
Anstatt die Webseiten von Euroweb mit Hasstiraden vollzuladen und wie ein wütender Mob durch die Straßen zu ziehen oder womöglich Trollaktionen, wie DDOS Attacken im Stile von 4Chan aufzuziehen, kann die Blogosphäre nun mal zeigen, wie viel Demokratie und Rechtsbewusstsein wirklich in ihr steckt. Schließlich reden hiervon sämtliche Blogs doch die ganze Zeit. Es wird Zeit, im Rahmen der Rechtsstaatlichkeit zu kollaborieren und hier sämtliche Register zu ziehen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass hier Menschen am Werke sind, die rational, sachlich und demokratisch mit Problemen umgehen können es es auch machen.

Solange sich die Netzwelt unklusive Herrn Walter an vorderster Front aber weiterhin wie eine Horde wildgewordener Primaten verhalten und Euroweb weiterhin mit unschönen Dingen wie Vergeltung und Rache drohen, dann gibt dies doch nur Wasser auf die Mühlen der Leute, die unser schönes Internet am liebsten kontrollieren und einschränken würden.
Denn leider würden die Argumente der Politik plötzlich zutreffen. Das Internet wäre dann tatsächlich so etwas wie ein “digitaler wilder Westen”, in dem das Recht des Stärkeren gilt, ungeachtet von sämtlichen juristischen Grundsätzen eines Landes.

Noch sind die Ausmaße dieses Verfahrens noch nicht in solche Größenordnungen vorgestoßen, aber so wie ich sehen beschäftigen sich sämtliche Blogger mit diesem Thema, die eine entsprechende Durchdringung haben, dass es soweit kommen könnte.
Insofern sollte man diesen Artikel als Warnung für kommendes verstehen. (Und ich kann hinterher mit der “Ich habs euch doch gesagt” Keule kommen)

Lasst uns also alle nochmal tief Luft holen und uns darauf vorbereiten Euroweb einen Grinfuck zu geben und der Welt zu zeigen, dass das Internet Friedesfähig ist und Demokratie auch lebt und nicht nur predigt.

P.S: Nerdcore ist in der Zwischenzeit über http://www.crackajack.de/ erreichbar

Weiterführende Links zu dem Thema gibts hier:

Kein Plan, wie intensiv die Berichterstattung in Europa über die Wetterlage im Südpazifik ist, aber hier machen sich sein ein paar Tagen manche Menschen wegen “Cyclone Zeila” in die Hosen. Und wenn hier schon Untergangsstimmung herrscht, dann ist doch klar, dass ich auch meinen Senf dazu abgeben muss.

Sommerzeit in Neuseeland bedeutet eben auch tropische Regenzeit und die damit verbundenen Zyklone, die im Endeffekt nichts anderes sind also sehr starker Regen, der oftmals mit viel Wind daher kommt und dem einen oder anderen Inselbewohner das Strohdach wegpustet. Auch die anderen üblichen Wetterphänomene wie Überschwemmungen und Erdrutsche können je nach Gegend auftreten.

Normalerweise toben sich diese Wirbelstürme in den Tropen oder in Australien aus und werden dann zunehmends schwächer. Neuseeland bekommt davon meistens nicht mehr mit, weil sich das Tiefdruckgebiet bis zu seinem Eintreffen meist schon soweit entspannt hat.

Im Fall von “Zeila” wird das allerdings nicht so ganz der Fall sein, so dass auf jeden Fall mit starkem Wind bis 45-50 Knoten und 40-50mm Niederschlag pro Stunde gerechnet werden muss. Die Werte sind schon ganz ordentlich, aber keines Wegs besorgniserregend.

Laut Metservice.co.nz wird sich der Sturm schon beruhigen, bis er morgen Nachmittag an der Nordküste und in Auckland eintreffen wird:

It will not be a tropical cyclone by the time it reaches New Zealand but these lows are forecast to bring very humid conditions and a period of heavy rain and north to northwest gales over much of northern and central New Zealand from mid Tuesday morning until Tuesday night or Wednesday morning.

Der Sturm, der uns letztes Jahr im Februar in Fanny Bay im Fiordland erwischt hat und nebenbei die einzige Zufahrtsstrasse nach Milford Sound lahmgelegt hat, hatte über 60 Knoten drauf und wurde in Fanny Bay selbst dank katabatischer Windeffekte noch verstärkt. Und das war dann schon durchaus actionreich und hat uns ne spassige Nacht beschert. Muss ich erwähnen, dass ich solche Stürme eigentlich ziemlich geil finde?

Also alles halb so wild. Die aktuellen Konditionen sehen übrigens so aus, dass es verdammt schwül ist und den ganzen Tag über schon so nen ultra feinen Sprühregen runterregnet. Der Wind hingegen gibt sich noch sehr zurückhaltend, wobei der wohl zum Morgen langsam zunehmen dürfte. Schaun mer mal.

Auf dem Satellitenbild sieht “Zeila” übrigens so aus:

Also nochmal, falls es irgendwie dramatisierende Berichtserstattung gab, macht euch keine Sorgen. Falls ihr bis jetzt nix von dem Zyklon wusstet und erst durch diesen Beitrag beunruhigt seid, dann schaut euch einfach metservice.co.nz an, um euch von den Profis bestätigen zu lassen, dass alles halb so schlimm ist. Immerhin kommt durch die Sache warme Luft zu uns, man muss das nur positiv sehen.

Abi und Ich sind gesund und munter aus Fiji in die Realität zurück gekehrt. Während ich nur nen angenehmen 2 Stunden Flug nach Auckland hatte durfte sich Abi nochmals durch eine 30 Stunden Tortur bis Frankfurt in den Deutschen Winter quälen.

Kurz gesagt war Fiji just awesome, unvergesslich, unbeschreiblich. Das Erlebte wird uns sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben und muss in der Liste der besten Trips ever ganz oben auf die Liste gesetzt werden. Dieser Urlaub hatte einfach alles, was man sich von nem Trip in ein solch unbekanntes Land erhofft. Wir waren ganz tief drin im Lokalkolorit Suvas und fernab jeglicher Realität irgendwo auf ner 3km großen Insel, für welche das Wort Paradies erfunden wurde. Wir waren Surfen am Korallenriff und aßen undefinierte Dinge, die am Straßenrand verkauft werden.
Die Liste der erlebten Abenteuer und Geschichten scheint unendlich, wenn ich so zurück denke und selbst für einen Profi im Schreiben, wie Abi es ist, sollte es nicht ganz ohne sein, diesen Trip in die passenden Worte zu fassen.

Sobald die erste Hektik auf Arbeit abgeklungen ist, werden wirs aber mal versuchen diesen Trip würdig mit ein paar Berichten zu beschreiben. Und wenn alles nix hilft, dann gibts ja immer noch Bilder. Und wenn wir schon dabei sind, gibts hier nen kleinen Vorgeschmack.

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Das Lineup: Die erste Woche haben wir zusammen mit meinem fijianischen Kumpel Konrad aus Suva verbracht. Den Kerl hab ich letztes Jahr in Mango Bay kennengelernt und so ne Gelegenheit zu nem Wiedersehen lässt er sich natürlich auch nicht nehmen. Ja wir hatten großartigen Spaß in der Hauptstadt um Silvester herum. Wenn ich mich recht erinnere, entstand das Bild morgens um 6 Uhr oder so. Aber an Silvester darf man ja auch mal etwas länger aufbleiben.

 

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Seriöses Kulturprogramm: Wie es sich für einen anständigen Ausflug gehört muss man auch die kulturellen Spezialitäten des Landes erforschen. Dazu gehören auch präzise Messungen der Wassertemperatur des Pools, Begutachtung von Kokusnüssen und eine sensorische Analyse lokaler malzhaltiger Erfrischungsgetränke. Dabei gilt es vorallem ernst zu bleiben. After all, we are professionals.

 

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A distant world still in my head: Kitschig? Auf jeden fall! Ausgelutschtes Thema? Vielliecht. Aber dennoch, malerische Sonnenuntergänge gehören zum Südpazifik wie der Schnee zu Weihnachten in Deutschland. Man kann machen was man will, aber Sonnenuntergänge am Strand werden nie Langweilig. Niemals.

 

Ich hab eigentlich keine Zeit gerade zu Bloggen, und Hoschy und ich haben auch schon ein wundervolles Archiv an grossartigen Urlaubsbildern gesammelt, aber weil die Internetverbindung auf Fiji gelinde gesagt arschlahm ist und wir damit beschaeftigt sind gleich einen Bus zu kriegen, der uns zur Faehre bringt, soll es nur ein kleines Bildchen vom gestrigen Silvester in Fijis Hauptstadt Suva geben. Ich will auch gar nicht viel dazu sagen, da ich finde, es spricht schon ziemlich gut fuer sich selbst. :-)

In diesem Sinne wuensche ich euch allen schon mal ein frohes neues Jahr (nochmal) und die ganzen Bodenlosen Bilder von diesem Trip, der jetzt schon epischer ist als das roemische Reich, gibts dann in den naechsten Tagen.

Haut rein.

Stangentanzparade

Rock n' Roll Suva: 28 Grad um 4 Uhr nachts. Der Club kocht. Neandertaler Hosch und Grinsekatze Elch machen zeigen den Fijianern wie man richtig Party macht. War ne fucking amazing Nacht!

 

Dec 252010
Und los gehts!

25. Dezember Auckland Airport. Die Frisur haelt. Hab gerade mein Gepaeck abgegeben, welches mit 7kg nicht sonderlich schwer ausfiel. Die Gitarre darf zum Glueck mit ins Handgepaeck, da ich mir nicht sicher bin ob sie die Reise sonst ueberstehen wuerde, da ich ja nur ein Soft Cover hab. Ausserdem sind die Erinnerungen an den letzten Flug nach Fiji noch praesent, als ich meine Spielgelreflex nicht im Handgepaeck hatte und dafuer mit nem defekten Blitz und nem kaputen Objektiv belohnt wurde.
Soweit laueft also schon mal alles nach Plan.
Hab jetzt noch zwei Stunden Zeit, die ich mal mit Fruehstuecken und einchecken verbringen werde. Alles ganz entspannt und ohne Hektik, so wie Urlaub eigentlich ja sein soll.

Dec 252010
Countdown to Fiji

In ziemlich genau 12 Stunden sitze ich endlich im Flieger Richtung Fiji, damit ich der schwuelen Hitze und Auckland entkommen kann und dafuer in der schwuelen Hitze von Nadi auf Abis Ankuft warten kann. Hoffen wir mal dass er sich in Shanghai beim Umsteigen nicht verlaueft.

Das was man auf dem Bild sehen kann ist uebrigens alles was ich fuer zwei Wochen dabei habe. Da ist alles drin was man braucht und wenn man nur durch warme Laender reisen wuerde, dann waere sogar alles drin um direkt wieder um die Welt reisen zu koennen. Falls eure Freundin also das naechste mal wieder zu viel einpackt fuer den Pauschalurlaub in nem Marrokanischen Clubhotel, dann zeigt ihr einfach dieses Bild.

Als ich heute in meinen kleinen Kalender geschaut hab, der mich dieses Jahr ueberall hin begleitet und saemtliches Erlebtes festgehalten hat,hab ich ne Eintragung am heutigen Heiligen Abend gefunden, die einfach nur lautete: “Schwaebisch Gmuend”. Das ist noch ein Ueberbleibsel meines Urspruenglichen Plans, an Weihnachten 2010 zuhause zu sein.

Well, I guess I couldn’t make it… In diesem Sinne wuensche ich euch allen frohe Weihnachten und auch mal ein fettes Dankeschoen fuers so lange mitlesen. :-)

Ich bereite mich jetzt mal mental aufs Parandies vor und werde schauen, dass es ein paar aktuelle Bilder von Fiji bald zu sehen gibt.

Haut euch bis dahin schon mal den Ranzen beim Weihnachtsfest voll. Wer weiss wanns wieder was gutes zum Essen gibt! :-)
Meine naechste Mahlzeit wird uebrigens ne Fruchtplatte sein. Die gibts naemlich wenn man mit Air Pacific fliegt – Hula hula Musik inklusive.

Dec 232010
23. Dezember 2010

Einfach so. Ein Bild vom 23. Dezember und was man da eben so macht wenn man von zwei Brauern besucht wird. Am Strand sitzen und Bier trinken. Jedenfalls wenn man nicht gerade dabei ist dumme Gesichter zu machen. Nicht wahr Herr Greiner?

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