Abi und Ich sind gesund und munter aus Fiji in die Realität zurück gekehrt. Während ich nur nen angenehmen 2 Stunden Flug nach Auckland hatte durfte sich Abi nochmals durch eine 30 Stunden Tortur bis Frankfurt in den Deutschen Winter quälen.

Kurz gesagt war Fiji just awesome, unvergesslich, unbeschreiblich. Das Erlebte wird uns sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben und muss in der Liste der besten Trips ever ganz oben auf die Liste gesetzt werden. Dieser Urlaub hatte einfach alles, was man sich von nem Trip in ein solch unbekanntes Land erhofft. Wir waren ganz tief drin im Lokalkolorit Suvas und fernab jeglicher Realität irgendwo auf ner 3km großen Insel, für welche das Wort Paradies erfunden wurde. Wir waren Surfen am Korallenriff und aßen undefinierte Dinge, die am Straßenrand verkauft werden.
Die Liste der erlebten Abenteuer und Geschichten scheint unendlich, wenn ich so zurück denke und selbst für einen Profi im Schreiben, wie Abi es ist, sollte es nicht ganz ohne sein, diesen Trip in die passenden Worte zu fassen.

Sobald die erste Hektik auf Arbeit abgeklungen ist, werden wirs aber mal versuchen diesen Trip würdig mit ein paar Berichten zu beschreiben. Und wenn alles nix hilft, dann gibts ja immer noch Bilder. Und wenn wir schon dabei sind, gibts hier nen kleinen Vorgeschmack.

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Das Lineup: Die erste Woche haben wir zusammen mit meinem fijianischen Kumpel Konrad aus Suva verbracht. Den Kerl hab ich letztes Jahr in Mango Bay kennengelernt und so ne Gelegenheit zu nem Wiedersehen lässt er sich natürlich auch nicht nehmen. Ja wir hatten großartigen Spaß in der Hauptstadt um Silvester herum. Wenn ich mich recht erinnere, entstand das Bild morgens um 6 Uhr oder so. Aber an Silvester darf man ja auch mal etwas länger aufbleiben.

 

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Seriöses Kulturprogramm: Wie es sich für einen anständigen Ausflug gehört muss man auch die kulturellen Spezialitäten des Landes erforschen. Dazu gehören auch präzise Messungen der Wassertemperatur des Pools, Begutachtung von Kokusnüssen und eine sensorische Analyse lokaler malzhaltiger Erfrischungsgetränke. Dabei gilt es vorallem ernst zu bleiben. After all, we are professionals.

 

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A distant world still in my head: Kitschig? Auf jeden fall! Ausgelutschtes Thema? Vielliecht. Aber dennoch, malerische Sonnenuntergänge gehören zum Südpazifik wie der Schnee zu Weihnachten in Deutschland. Man kann machen was man will, aber Sonnenuntergänge am Strand werden nie Langweilig. Niemals.

 

Ich hab eigentlich keine Zeit gerade zu Bloggen, und Hoschy und ich haben auch schon ein wundervolles Archiv an grossartigen Urlaubsbildern gesammelt, aber weil die Internetverbindung auf Fiji gelinde gesagt arschlahm ist und wir damit beschaeftigt sind gleich einen Bus zu kriegen, der uns zur Faehre bringt, soll es nur ein kleines Bildchen vom gestrigen Silvester in Fijis Hauptstadt Suva geben. Ich will auch gar nicht viel dazu sagen, da ich finde, es spricht schon ziemlich gut fuer sich selbst. :-)

In diesem Sinne wuensche ich euch allen schon mal ein frohes neues Jahr (nochmal) und die ganzen Bodenlosen Bilder von diesem Trip, der jetzt schon epischer ist als das roemische Reich, gibts dann in den naechsten Tagen.

Haut rein.

Stangentanzparade

Rock n' Roll Suva: 28 Grad um 4 Uhr nachts. Der Club kocht. Neandertaler Hosch und Grinsekatze Elch machen zeigen den Fijianern wie man richtig Party macht. War ne fucking amazing Nacht!

 

Dec 252010
Und los gehts!

25. Dezember Auckland Airport. Die Frisur haelt. Hab gerade mein Gepaeck abgegeben, welches mit 7kg nicht sonderlich schwer ausfiel. Die Gitarre darf zum Glueck mit ins Handgepaeck, da ich mir nicht sicher bin ob sie die Reise sonst ueberstehen wuerde, da ich ja nur ein Soft Cover hab. Ausserdem sind die Erinnerungen an den letzten Flug nach Fiji noch praesent, als ich meine Spielgelreflex nicht im Handgepaeck hatte und dafuer mit nem defekten Blitz und nem kaputen Objektiv belohnt wurde.
Soweit laueft also schon mal alles nach Plan.
Hab jetzt noch zwei Stunden Zeit, die ich mal mit Fruehstuecken und einchecken verbringen werde. Alles ganz entspannt und ohne Hektik, so wie Urlaub eigentlich ja sein soll.

Sind wir doch mal ehrlich. 2010 ist fast vorbei, Weihnachten steht vor der Türe und langsam finden wir alle Zeit um über Vergangenes nachzudenken. So hab auch ich 2010 rekapituliert und muss schon sagen, so hart wie ich hat dieses Jahr wirklich keiner gearbeitet!!!
Täglich dieses frühe aufstehen, um die Segel irgendwie einzustellen oder den Kurs zu halten. Und dazu noch diese ständigen romantischen Sonnenuntergänge… und auch die Arbeit bei Cegedim fordet einem doch alles ab. Ne 38 Stundenwoche lässt einem kaum Zeit für Blogeinträge oder Facebook. Unmenschliche Bedingungen sind das doch!
Deshalb muss ich es einfach gestehen. Ich brauche Urlaub. Dringend. Jetzt!

Szenenwechsel. Deutschland im Winter 2010. Mein kleiner lieblingsbieber Michael Abele, besser bekannt als Hoschy oder unsäglicher Volontär bei der VW-Speed ist ebenfalls massiv überarbeitet. Nach seinem unglaublich harten Online-Journalismus Studium ging es für ihn ja direkt über in die harte Redaktionsrealität, die keine Zeit für Regeneration, Freizeit geschweigen denn Schlaf lässt. Auch er leidet unter harten Arbeitsbedingungen, Stress und Deadlines. Auch er braucht Urlaub. Dringend. Jetzt! Wahrscheinlich sogar noch ein wenig mehr als ich ihn brauche. Ich hab hier mal ein Bild, welches seine Situation ziemlich treffend auf den Punkt bringt.

Harter Redakteurs Job - Abi mit Miss Tuning

Hartes Leben: Ein guter Autoredakteur muss stehts ein Mann des Volkes, ganz nah dran sein. Seht ihr seinen verkniffenen Blick? Der Arme ist schon so kraftlos, dass er die Miss Tuning kaum in seinen Händen halten kann. Klarer Fall, der Mann braucht ne Pause vom Alltag.

 

Also was können wir gegen diese Umstände machen? Wir können natürlich einfach nur Ratlos weiter vor uns hinarbeiten und uns über unsere kleinen wertlosen Leben ärgern, oder wir können mal wieder was völlig unvernünftiges machen.
Eine Speedbieber Telefonkonferenz zwischen Elch und Hoschy später hatten wir folgendes Ergebnis:

“Urlaub? Ja auf jeden Fall!” – “Puh, aber wo? Schließlich sind wir maximal weit voneinander auf dem Erdball entfernt?” – “Hey, warum treffen wir nicht über Weihnachten auf Fiji?” – “HELL YEAH!!!”

HELL YEAH, FIJI!!! :-)
Ja ich meine das Fiji im Pazifischen Ozean. Die Inselgruppe Fiji. Das Paradies Fiji. Dieses Fiji:

Fiji Islands

Fiji Islands: Wer war nochmal dieses Mallorca?

 

Ja also das ist der Plan. Abi fliegt am 24. Dezember los Richtung Fiji und kommt dann am 26. Dezember dort an. Ich werde mich am 25. in den Flieger setzen und nach nem entspannten 3 Stunden Flug, schon mal eine Nacht in Nadi sein. Am nächsten Morgen hol ich den Spezialimport aus Deutschland dann am Flughafen ab, falls sie ihn in Shanghai oder Sydney nicht schon am Nacktscanner abfangen. Was dann folgt sind 2 Wochen im Paradies. 24 Stunden Badehose tragen. Kokosnüsse essen und am “Fiji Bier” nuckeln, dass übrigens tatsächlich einfach nur “Fiji Beer” heißt. Nicht zu verwechseln mit den Marken “Fiji Water” und “Fiji Milk” die gibts nämlich auch.

Ich muss an dieser Stelle Abi nochmal meine Bewunderung aussprechen. Bewunderung dafür, dass er die Eier hat, so viel Geld für nen Trip um die Welt aufzubringen, nur um mal für so kurze Zeit das Paradies am anderen Ende der Welt zu sehen und dabei auch noch in Kauf nimmt mich 14 Tage lang ertragen zu müssen. Alter, du bist der Beste!

Falls es schon jemand verdrängt hat, ja auf Fiji war ich doch schon mal. Ich freue mich schon so genervte Sätze sagen zu können wie: “Ich fliege nach Fiji… schon wieder… meh”, nur um dann zu testen, wie lang es dauert bis mir einer ein Bügeleisen an den Kopf knallt. Zur erinnerung gibts noch ein paar (unscharfe) Fotos vom Trip to Fiji in 2009:

The Beach @ Mango Bay Resort Fiji

Visit the paradise: Erkläre Fiji in einem Bild. Meer, Sonne, Strand, Hängematte. Done.

 

Mango Bay Resort Fiji + Hackfresse

Beweisfoto: Ja ich war damals wirklich dort. Kein Scheiß.

 

Fiji - Taylor, Barbara, Daniel

Great Island, great People: Sehr lustige Leute trifft man wirklich überall. So wie zum Beispiel die Barbara aus Bayern. Oder David und Taylor aus Australien. Mit Taylor hab ich heute noch Kontakt. Er dürfte wohl der größte Womanizer auf der südlichen Halbkugel sein. Taylor if you read this (I know you will): You are the biggest cunt in this world, you fluugenkhemkhaimler!

 

Fiji with Taylor and David

I will be back: Das Bild endstand an meinem Abflugtag in Fiji, als es für mich weiter ging nach Neuseeland. Ist irgendwie eins meiner Lieblingsbilder.

 

Auf die guten alten Zeiten. Alle Bilder von Fiji 2009 gibts hier:

Flickr-Set: Fiji 2009

Ja also so siehts aus. Weihnachten auf Fiji dieses Jahr. Hell yeah! Und da Hoschy am Start ist, fühlt sich das dann sicherlich gleich ein wenig Heimisch an.
Wann kommt der nächste von euch hier her? :-)

Nov 092010

Es muss morgens 4:30 Uhr gewesen sein, als an jenem 9.November 2009 mein Wecker klingelte. Dieser Morgen war anders als all die anderen davor. Nicht nur, dass ich um diese Uhrzeit eigentlich eher nach Hause komme anstatt aufzuwachen. Auch schien die Situation etwas speziell. Ein vollbepackter Rucksack, ein leergeräumtes Zimmer und dieser mysteriöse Umschlag mit Flugtickets und notierten Abflugzeiten deuteten deutlich darauf hin, dass ich die Heimat wohl für eine ziemlich lange Zeit verlassen werde.
So ging es damals zum Stuttgarter Flughafen. Ohne rechten Plan was die nächsten Monate bringen werden, aber dafür mit nem ordentlich flauen Magen sollte ich mich von meinen Eltern verabschieden, durch die Sicherheitsschleuse treten um anschließend im Flieger Richtung San Francisco zu sitzen.
Was folgte war ein Kulturschock in den Staaten, paradiesische Zustände auf Fiji und einer Umsegelung Neuseelands, die tiefe Eindrücke hinterlassen sollte.

Das alles begann vor genau einem Jahr.

Heute ist es also genau auf den Tag her, dass ich auszog um die Welt zu retten und bisher noch nicht zurück kam. Eigentlich kann ich mir gerade gar nicht vorstellen, dass ein Jahr, also 365 Tage, schon wieder vorbei sind. So schnell? Das kann doch irgendwo gar nicht sein. Aber ein Blick in meine Reisenotizen, die ich täglich mache bestätigen, die Tatsache, dass ich bereits so lange Deutschland, die Heimat, Freunde und Familie nicht mehr gesehen habe.
Schlimm? Nein. Bedauerlich vielliecht, aber schlimm auf keinen Fall. Schließlich habe ich mir es selber so rausgesucht und vielleicht insgeheim auch schon immer so gewollt.
Für die meisten Menschen ist ein Jahr Auszeit genau das was es beschreibt. Ein Jahr mal Raus aus dem Alltag und den Spielregeln. Danach gehts aber wieder Brav zurück an den Platz im System, da wo ein Rädchen eben hingehört.
Ich habe die Regeln meiner Auszeit gebrochen und beschlossen, die Auszeit einfach zur Regel zu machen. Warum denn auch nicht? Es gab schließlich nichts zu verlieren. Aber hätte ich das vor einem Jahr schon so sagen können? Wohl nicht.
Die Gründe warum ich heute noch in Neuseeland bin sind nicht die selben warum ich Deutschland verlassen habe.
Weg wollte ich, weil ich Urlaub brauchte, Ruhe und Zeit zum Nachdenken, Sortieren und neu Anfangen. Um rauszufinden, was ich überhaupt mit dieser Welt machen möchte, die einem doch so offen steht. Schließlich hat man spätestens nachm Studium doch sämtliche Vorraussetzungen beisammen, um überall auf dieser Welt nicht in der Gosse landen zu müssen.
Aber nicht wieder gekehrt bin ich bisher, weil der Horizont plötzlich so viel größer als noch vor einem Jahr erscheint.
Ansich ist dieses Gefühl ja nichts ungewöhnliches, wenn man Reisen geht. Ich nehme mal an, dass mir jeder Traveller dies bestätigen kann. Wo sonst erlebt man täglich etwas neues und meist völlig unglaubliches?
Aber für einige Menschen ist dieser erweiterte Horizont eben so etwas wie eine Offenbarung, die einen inneren Drang nach Flexibilität und Sorgenlosigkeit befriedigt. Wenn der Drang danach morgens nicht zu wissen, was am Abend passieren wird oder was hinter der nächsten Ecke auf einen wartet größer ist, als Sorgen um Zukunft, Altersvorsorge und einem Leben in Reichtum und Luxus, dann kann man diese Aspekte wohl getrost unter dem Begriff “Freiheit” zusammenfasssen. Freiheit und Sicherheit stehen sich nunmal diametral gegenüber und irgendwo dazwischen muss jeder für sich seine Balance finden. Für mich liegt diese definitiv mehr auf der Freiheit, da ich finde dass man als freier Mensch automatisch auch sicher ist, wenn auch auf eine andere Art wie sich das jemand vorstellt, der sich mehr an bestehenden Werten festhält.
Es mag schwer zu vermitteln sein, aber nach ein paar Erlebnissen auf der Straße, egal ob gute oder schlechte, lernt man vorallem: “Es geht immer weiter”. Und ja! Das tut es. Sogar besser, als wenn man gefangen ist in vermeintlicher Sicherheit.

“Aber, aber”!, könnte man jetzt sagen. Große Worte für jemand, der sich in Neuseeland eine 9-to-5 Office-Job in einer der weltweit stärksten IT-Firmen geholt hat.
Stimmt, sind es. Aber habe ich vor für immer hier zu bleiben? Arbeite ich für diese Firma, weil ich mich in Neuseeland niederlassen möchte, heiraten, 2 Kinder machen und ein Haus kaufen will? Oder mache ich es doch eher schlichtweg, weil das Abenteuer für mich noch gar nicht vorbei ist? Vielleicht auch einfach nur, weil ich kann?
Letztendlich sind die Gründe unwichtig, solang man erkennt, dass man alles machen kann was man möchte und wo man möchte, wenn man nur die Eier hat es durchzuziehen.
Wenn nicht, ist das deine Sache, aber ich habe mein mein Büro lieber am Strand unter Palmen als in nem Hochhaus in Stuttgart.

Das letzte Jahr war für mich wie ein Beweiß über Annahmen, was man im Leben als wichtig erachten sollte. Oder was ich als wichtig erachte. Ein Leben nach dem Terminkalender, ein Leben in einer politisch, wirtschaftlich und juristisch komplexen Umgebung wie der Europäischen Union, ein Leben um der Arbeit und des Konsums willen, das einem nicht mehr Freiraum lässt, als es die neueste Überwachungsphantasie unseres verängstigsten Staatsapparates auf sich hat, gehört nicht gerade zu den Dingen, die das Lebens lebenswert machen.
Hier draussen sieht man auch wie es anders gehen kann. Selbst der schnöde 9-to-5 Job ist hier unten nicht mit Deutschland vergleichbar und wenns schon allein daran liegt, dass man auch wirklich nur 7,5 Stunden am Tag arbeitet. Und wenns mir hier mal nicht mehr gefällt, dann mache ich eben wieder was anderes. Segeln vielliecht. Wer weiß das schon. Machbar ist alles und Verpflichtungen habe ich ja keine. Also warum nicht.
Versteht mich net falsch. Ich will hier keine Faulheit propagieren, da ich davon nichts halte. Ich habe einfach nur das Gefühl, einer obskuren unsichtbaren Macht die von unserem Umfeld ausgeht das Heft aus der Hand gerissen zu haben, welches die Geschicke des eigenen Lebens steuert.

Und das gebe ich jetzt so schnell auch nicht mehr her, auch wenns eines Tages mal schief gehen sollte. Aber wie gesagt, “es geht immer weiter”.

365 Tage weg aus Deutschland. Bisher wars großartig. Nicht nur, weil es hier unten so schön ist, sondern auch weil ich immer noch von genug Leuten aus der Heimat Kontakt habe und mich das auch schon durch so manche Phase der Heimweh oder sonstige Zweifel gebracht hat. Danke schön dafür an alle, die sich jetzt angesprochen fühlen.
Na dann, mal sehen wie es weiter geht hier unten. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich da nicht so ein paar Ideen hätte. Aber trotzdem stimmts immer noch: Ich komm ja wieder. Irgendwann…

Da ich noch ein paar Pics von den Fiji Inseln uebrig habe, die ich bisher noch nicht hochgeladen hatte, hol ich das eben jetzt mal noch nach.

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Wenn man um die halbe Welt fliegt ist das ja mit den Zeiten so ne Sache. Da mal ne Stunde dazu, da mal wieder eine weg oder vielliecht auch mal zwei oder sechs Stunden. Je nachdem.
Und wenn man dann ne bloede Uhrzeit hat, zu der man fliegen muss, dann gibts auch noch ne Runde Jetlag inklusive Muedigkeit kostenlos dazu. Super, is doch auch mal was.

Der Jetlag hat mich bisher ja wirklich in Ruhe gelassen. Meine Flugzeiten waren bisher stets perfekt und auch der Flug nach Auckland, der morgen frueh um 8.45 Uhr startet, wird mich nicht gerade aus der Bahn werfen, zumal ich da eh nur 3 Stunden in dem Metallvogel sitzen werde.

Was mich dafuer um so mehr verwirrt hat, waren die Zeitzonen. Jedenfalls bei meinem Flug nach Fiji. Hierbei ergab es sich naemlich, dass der 20. November niemals fuer mich stattgefunden hat. Und darum muss ich das doch nochmal explizit festhalten, damit ich nicht jedesmal von vorne ueber die Sache nachdenken muss.

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Nov 252009

Hey, so ein Mist. 5 Tage Fiji ist definitiv zu wenig! Die letzten Tage waren so mega gechillt, das konnte man sogar schon fast als Urlaub bezeichnen. :)
Jeden Tag Sommer, Sonne und nen rauschenden Ozean. Ja und dann faellste noch drei mal vom Liegestuhl und ehe du dich versiehst musst auch schon wieder abfliegen, toll.

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Hachja Leute, ich bin im Paradies angekommen. Den ganzen Tag schoenes Wetter, nur Sonne, kristallklares Wasser, nette Leute und guenstiges Bier.
Ich glaub viel machen werd ich hier nicht ausser rumliegen und vielliecht mal schnorcheln. Bissel erholen und so. :)

Trotzdem gibts schon ein paar Bilder und die Pics von San Francisco hab ich auch mal etwas aktualisiert. Tag 4 und 5 sind jetzt auch da. Ich war in Chinatown, Nobhill, Cable Car Museum, Museum of Modern Arts, am Pazifischen Ozean und an der Golden Gate Bridge. Die Berichte folgen noch, da bin ich einfach nicht dazu gekommen.
Bis dahin schaut halt schon mal die Bilder an.

Hier der Link zu den Alben:

Link: Flicker Foto Sets

Hang Loose.

The Beach @ Mango Bay Resort Fiji

Mango Bay Resort Fiji

Hackfresse :)

Da mir gestern schlagartig klar wurde, dass mein Aufenthalt in Frisco echt verdammt schnell seinem Ende entgegen geht, kam mir auch so langsam die Erkenntnis, dass es sich auch auf den Fiji Inseln nicht nur von Luft und Liebe leben laesst. Vorallem da gerade irgendwie Kackwetter dort ist und ich nicht nach 2 Tagen Dauerregen aufgedunsen wie Luciano Pavarotti am Strand liegen moechte.

Und nach ein wenig Recherche hab ich mir jetzt auch mal fuer die ersten 2 Naechte ein Hostel rausgesucht. Das “Mango Bay Resort” an der Coral Coast im Sueden von Fiji.
Kleines Hostel direkt am Strand fuer 10 Euro die Nacht im 4er Zimmer klingt eigentlich schon mal ganz gut. Mal schauen, wies dann vor Ort ist. Zur Sicherheit mal wieder nur 2 Naechte gebucht, nicht dass ich dann 5 Tage lang bei den Ratten schlafen muss.

Falls sich den Schuppen jemand anschauen moechte, hier ist der Link:

Link: Mango Bay Resort Fiji

Heute ist mein letzter Tag in San Francisco. Wir haben ein Auto gemietet und fahren nachher den beruehmten Highway 1 bis nach Big Sur, einer wundervollen Kuestenlandschaft.

Hier der Wikipedia Eintrag dazu:

Link: Wikipedia Eintrag zu Big Sur

Abflug nach Fiji ist am 19. November gegen 16.15 Uhr.

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